{"id":3887,"date":"2015-09-24T10:19:00","date_gmt":"2015-09-24T08:19:00","guid":{"rendered":"https:\/\/testumgebung.lieblinge.org\/?post_type=projekt&#038;p=3887"},"modified":"2025-04-18T11:26:22","modified_gmt":"2025-04-18T09:26:22","slug":"reclaim-your-city-kongress","status":"publish","type":"projekt","link":"https:\/\/testumgebung.lieblinge.org\/en\/projekt\/reclaim-your-city-kongress\/","title":{"rendered":"Reclaim Your City Kongress"},"content":{"rendered":"<p><strong>STADT MACHEN. PROTEST GESTALTEN. GRAFFITI DENKEN. MUSIK BEFREIEN<\/strong><br><strong>Der Reclaim Your City-Kongress<br>24.\u201327.9. 2015 im <a href=\"http:\/\/menschmeier.berlin\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Mensch Meier<\/a> Berlin<\/strong><br><br>Ende September fand der erste Reclaim Your City-Kongress statt. Vier Tage Vortr\u00e4ge, Diskussion, Filme, Workshops, eine interaktive Parkourlandschaft und Performances an der Schnittstelle zwischen Politaktivismus und Gestaltung.<\/p>\n\n\n\n<p><br><strong>Donnerstag, 24.9.<\/strong><br><strong>Auftakt <\/strong>&#8211; Er\u00f6ffnung \/ Vorstellungsrunde<br><br><strong>Freitag, 25.9.<\/strong><br><strong>STADT MACHEN <\/strong>&#8211; St\u00e4dtische Protestinitiativen<strong><br>W\u00c4NDE AUFWERTEN \/ MAUERN POLITISIEREN<a href=\"http:\/\/reclaimyourcity.net\/node\/30810\/edit?render=overlay#Waende\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\"> <\/a><\/strong>&#8211; aktuelle politische Urban Art<strong><br><\/strong>Filmpremiere:<strong> PixoA\u00e7\u00e3o<\/strong><br><br><strong>Samstag, 26.9.<\/strong><br><strong>PROTEST GESTALTEN <\/strong>&#8211; Design, Stadtkarten und Aktionskunst f\u00fcr soziale Bewegungen<strong><br>GRAFFITI DENKEN <\/strong>\u2013 neue Perspektiven f\u00fcr eine k\u00fcnstlerische Bewegung<strong><br>MUSIK BEFREIEN <\/strong>\u2013 Party als Aktionsform<strong><br><\/strong><br>abends: <strong>Party und Konzert<\/strong><br><br><strong>Sonntag, 27.9.<\/strong><br><strong>PARKOUR<\/strong><a href=\"http:\/\/reclaimyourcity.net\/node\/30810\/edit?render=overlay#Parcour\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\"> <\/a>im Mensch Meier<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>Programm<\/summary>\n<p><strong>Donnerstag, 24.9.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Do 18:00h<br><strong>Auftakt<\/strong><br>Er\u00f6ffnung, Vorstellungsrunde und Kneipenabend in der R\u00e4uberh\u00f6hle<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Freitag, 25.9.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><a><\/a><br><strong>STADT MACHEN<\/strong><br><br><br><\/p>\n\n\n\n<p>Fr, 19:00h im Theater<br><strong>Das G\u00e4ngeviertel in Hamburg<\/strong><br><strong>von der Besetzung zur Sanierung<\/strong><br>Vortrag &#8211; Michael Ziehl (G\u00e4ngeviertel Genossenschaft)<br><br>Das Aneignen von Raum ist zentrales Element des \u201eRechts auf Stadt\u201c. Ein spektakul\u00e4res Beispiel daf\u00fcr ist Besetzung des G\u00e4ngeviertels 2009. Der Vortrag gibt Einblick in die Besetzung und den anschlie\u00dfenden Kooperationsprozess mit der Stadt Hamburg.<\/p>\n\n\n\n<p><br><a href=\"http:\/\/www.das-gaengeviertel.info\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">www.das-gaengeviertel.info<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Fr, 20:00h im Meinfloor<br><strong>Reclaim your Stadtteil \u2013 Bewegung, \u00fcbernehmen Sie!<\/strong><br>Moderation: <a href=\"http:\/\/stadtvonunten.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">B\u00fcndnis Stadt von Unten<\/a><br><br>Volksentscheid zu Tempelhof, erfolgreiche Besetzung der Seniorinnenbegegnungsst\u00e4tte Stille Strasse, MieterInnenorganisation durch Kotti&amp;Co. Die Stadt brennt \u2013 und die stadtpolitische Bewegung feiert Erfolge. Den j\u00fcngsten Erfolg, die Privatisierungsverhinderung am sogenannten Dragonerareal in X-Berg nehmen wir zum Anlass die Aneignung eines ganzen Stadtteils von Unten zu diskutieren. Berliner Recht auf Stadt-Initiativen und Bewegungsakteure stellen sich, ihre Arbeit, Techniken und Methoden vor. Gemeinsam werfen sie ihre Erfahrung in die Waagschale.<br>Geladen sind: Kotti und Co, Tempelhof, Stadt von Unten, Bizim Kiez, Interventionistische Linke (IL), feministische Reproduktionskritik, Basta &#8211; Arbeitskritik, globale Perspektive, freie Szene \/ (Ex-) Haben und Brauchen<br><br><br><\/p>\n\n\n\n<p><br>Fr, 22:00h in der R\u00e4uberh\u00f6hle<br><strong>Reclaim Your Pub, Defend Your History<\/strong><br>Lesung aus dem \u00bbSchwarzbuch Kreuzberg\u00ab mit AMEISE, Dago Langhans, Henrik Nijmeijer und Erik Steffen<br><br>Eine abgerockte Kreuzberger Kiezkneipe, die G\u00e4ste im mit dem R\u00fccken zur Wand. Von Punks, Trinkern, Tr\u00e4umern, Verweigerungsstrategien und der Angst vor Verdr\u00e4ngung.<br><a href=\"http:\/\/www.karin-kramer-verlag.de\/neu.html#378-4\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">http:\/\/www.karin-kramer-verlag.de\/neu.html#378-4<\/a><br><br><br><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><a><\/a><br><strong>W\u00c4NDE AUFWERTEN \/<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>MAUERN POLITISIEREN<\/strong><br><br><br><\/p>\n\n\n\n<p>Fr, 17:00h im Theater<br><strong>Aesthetics of Crisis<\/strong><br>mit Julia Tulke<br><br>In den vergangenen Jahren haben sich in Athen Street Art und Graffiti zunehmend als gesellschaftlich bedeutsame Medien politischer Subversion etabliert. Diese Entwicklung steht in einem engen Zusammenhang mit der anhaltenden \u00f6konomischen und sozialen Krise. Einerseits verf\u00fcgt die Stadt nicht \u00fcber die Mittel, die alles \u00fcberwuchernden Slogans und Wandbilder regelm\u00e4\u00dfig zu beseitigen. Andererseits schafft die Krise selbst im \u00f6ffentlichen Raum Athens neue M\u00f6glichkeiten der kreativen Aneignung und Intervention \u2013 in Bauruinen, vernagelten H\u00e4usern, leeren Schaufenstern. Basierend auf Materialien, die zwischen 2013 und 2015 gesammelt wurden, vollzieht dieser Beitrag die oben beschriebene Entwicklung der vergangenen Jahre nach und analysiert, wie sich K\u00fcnstler*innen und Aktivist*innen im \u00f6ffentlichen Raum Athens kritisch mit der Krise und ihren Folgen f\u00fcr das soziale und r\u00e4umliche Gef\u00fcge der Stadt auseinandersetzen.<\/p>\n\n\n\n<p><br><a href=\"http:\/\/www.aestheticsofcrisis.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">www.aestheticsofcrisis.org<\/a><br><br><br><br><\/p>\n\n\n\n<p>Fr, 18:00h im Meinfloor<br><strong>Rivera, Berlin, Rio<\/strong><br><strong>Politische Wandmalerei gestern, heute \u2013 und morgen?<\/strong><br>Fotovortrag \u2013 <a href=\"http:\/\/www.chambre-claire.com\/werner-brunner\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Werner Brunner<\/a> (K\u00fcnstlergruppe Ratgeb), <a href=\"http:\/\/www.interbrigadas.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Interbrigadas<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.orangotango.info\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">kollektiv orangotango<\/a><br><br>Politisch engagierte K\u00fcnstler*innen und soziale Bewegungen entdeckten sp\u00e4testens in den 1970er Jahren die Wandmalerei als eine \u00f6ffentlich-demokratische, engagiert- partizipative Kunstform und riefen dazu auf, sich mit Pinsel und Farbe den Stadtraum zur\u00fcckzuerobern.<br>Heute ist Graffiti und Urban Art \u2013 ob mit oder ohne konkreten politischem Inhalt \u2013 aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken. Urbane Kunst begleiten einerseits aktuelle Proteste z.B. gegen Aufwertung und Verdr\u00e4ngung im st\u00e4dtischen Raum, gleichzeitig ist sie Teil dieses Prozesses geworden, indem sie zur Attraktivit\u00e4t der Innenstadt beitr\u00e4gt und Touristen und einkommensstarke Bev\u00f6lkerungsschichten gleicherma\u00dfen anzieht. Aber auch die Werbeindustrie, Immobilienfirmen und das Stadtmarketing nutzen vermehrt Fassadenbilder als popul\u00e4res, aufmerksamkeitserregendes Medium.<br><br>In den Foto-Vortr\u00e4gen stellen politische Wandbild-Gruppen ihre Arbeit vor. Gemeinsam wollen wir der Frage nachgehen, welche gesellschaftlichen Nutzen oder politische Sprengkraft Wandbilder haben k\u00f6nnen und wie Kunst aussehen kann, die sich nicht von der Marktwirtschaft vereinnahmen l\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Werner Brunner<\/strong> begleitet als ehemaliges Mitglied der Gruppe Ratgeb seit Mitte der 1970er Jahre stadtpolitische Proteste mit Kunst und Intervention im \u00f6ffentlichen Raum.<br>Vergleicht man die Wandbilder und Graffitis der fr\u00fchen achtziger Jahre mit denen von Heute, so zeigt sich eine befreiende Entwicklung in den Ausdrucks- und Aktionsformen. Die K\u00fcnstlergruppe Ratgeb, benannt nach dem Maler Jerg Ratgeb, der f\u00fcr sein Engagement an der Seite der Bauernkriege 1526 in Pforzheim durch vier Pferde gevierteilt wurde, existierte von 1977 bis 1985. Diese acht Jahre waren nicht nur in Berlin politisch turbulente Zeiten: u.a. Anti-AKW- und Hausinstandbesetzerbewegungen, die auch K\u00fcnstler motivierten und zum Mitzumachen anregten&#8230;<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Die <a href=\"http:\/\/www.interbrigadas.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Interbrigadas<\/a><\/strong> organisieren Reise-Brigaden und Austausch von K\u00fcnstler*innen zwischen Deutschland und Lateinamerika, um basisdemokratische Strukturen zu st\u00e4rken und ihnen ein Gesicht zu geben.<\/li>\n\n\n\n<li>Seit einigen Jahren f\u00fchrt das <strong><a href=\"http:\/\/www.orangotango.info\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">kollektiv orangotango<\/a><\/strong> militante und \/ oder partizipative Wandbemalungen im \u00f6ffentlichen Raum durch, zuletzt in Neapel, Berlin, Oaxaca und S\u00e3o Paulo. Auf Reisen durch Europa, Brasilien und Mexiko kn\u00fcpften die Aktivist*innen Kontakte mit lokalen Akteuren aus Graffiti (etc.) und urbanen sozialen Bewegungen. Die im Austausch mit diesen gemachten Erfahrungen versuchen sie durch eigene Projekte auch in anderen Kontexten nutzbar zu machen.<\/li>\n\n\n\n<li>Projecte Ut\u00e8r ist ein Kunstkollektiv aus Mallorca, das tragbare Wandbilder anfertigt, um daran komplexe Themen wie Abtreibung, Patriarchat und Kapitalismus verst\u00e4ndlich zu machen und zu diskutieren.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Fr, 21:00h im Theater<br><strong>PixoA\u00e7\u00e3o<\/strong><br>Realisation und Regisseur: Bruno de Jesus Rodrigues<br>Doku-Filmpremiere. Zum ersten Mal in Europa!<br><br>Der independent Dokumentarfilm PixoA\u00e7\u00e3o zeigt allt\u00e4gliche Praktiken des Pixa\u00e7\u00e3o in S\u00e3o Paulo \u2013 riesige Typographien mit Streiche, Abseilen, Fassadenklettern, menschliche Leiter, Runterstreichen \u2013 die einzigartige Kaligraphie des \u00bbpixo paulistano\u00ab auf Br\u00fccken, Backsteinw\u00e4nden und Wolkenkratzern der 20-Millionen-Metropole.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Samstag, 26.9.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Sa, 12:00h, Treffpunkt: vor dem K\u00fcnstlerhaus Bethanien<br><strong>40 Jahre Graffiti &#8211;<\/strong><br><strong>Wandmalerei seit der Besetzerbewegung in Kreuzberg<\/strong><br>Stadtf\u00fchrung \u2013 <a href=\"http:\/\/graffitiarchiv.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Graffitiarchiv<\/a><br><br>Diese Graffititour f\u00fchrt zur\u00fcck in die Anfangszeiten von urbaner Kunst im Stadtteil Kreuzberg. Wir gehen auf die Suche nach l\u00e4ngst verlorenen Hausbesetzer-Graffiti, nach Graffiti auf der Berliner Mauer, aus den wilden Neunzigerjahren und nach aktuellen Graffiti- und Streetart-Bildern, wie den Backjumps-W\u00e4nden nach der Jahrtausendwende. Teilnehmende k\u00f6nnen sich im Graffiti-Raten \u00fcben, bekommen Erkl\u00e4rungen zu verbotenen und erlaubten Graffiti-W\u00e4nden und erfahren etwas \u00fcber Gentrification in Kreuzberg, f\u00fcr dessen hippes Image Graffiti heutzutage eine wichtige Rolle spielt.<br><br><br><br><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><a><\/a><br><strong>PROTEST GESTALTEN<\/strong><br><br><br><\/p>\n\n\n\n<p>Sa, 19:00h im Meinfloor<br><strong>Subversive Tactics &#8211; hacking the public space<\/strong><br>mit Art\u00far van Balen (<a href=\"http:\/\/www.toolsforaction.net\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Tools for Action<\/a>), Hauke (<a href=\"http:\/\/www.graffitiresearchlab.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Graffiti Research Lab<\/a>), <a href=\"http:\/\/gigibiagini.tumblr.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Gian Luigi Biagini<\/a> (ANARTIST). Moderation: J-Pappe\/<a href=\"http:\/\/pappsatt.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Pappsatt<\/a><br><br>Ein 12m aufblasbarer Hammer fliegt in einem Rollkoffer nach Mexiko, ein bateriebetriebener Videobeamer d\u00fcst auf einem Lastenfahrrad durch Kreuzberg, ein Boot mit R\u00e4dern aus Ikea-schrott segelt durch die Stra\u00dfen Berlins&#8230;. Mit K\u00fcnstlern und Aktivisten wollen wir anhand ihrer k\u00fcnstlerischen Praxen die Motivationen\/Potentiale\/Gefahren er\u00f6rtern, die hinter deren Interventionen in den \u00f6ffentlichen Raum und in Protestbewegungen stecken.<br><em>A 12m inflatable hammer flies in a trolly to Mexico, a batterypowered videobeamer rushes on a delivery bicycle through Kreuzberg, a boat with wheels made out of Ikea-trash sails through the streets of Berlin&#8230; With artists an activists we would like to discuss motivations\/potentials and risks of using Art as a tool of intervening into public space and protest movements.<\/em><br><br><br><br><\/p>\n\n\n\n<p>Sa, 21:00h in der R\u00e4uberh\u00f6hle<br><strong>Zeig mal her! Politische Plakatgestaltung kommentiert.<\/strong><br>Mit <a href=\"http:\/\/www.reclaimyourcity.net\/content\/seven-resist-rebel-disorder\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Seven Resist<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.reclaimyourcity.net\/content\/plakatief-18m\u00b2-leftist-activism\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Plakatief<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.imaging-dissent.net\/info\/%29\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Imaging Dissent<\/a>, <a href=\"http:\/\/reclaimyourcity.net\/node\/30810\/edit?render=overlay#Zersetzer\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">.zersetzer<\/a> u.a.<\/p>\n\n\n\n<p><br>Von A3 bis 18m\u00b2, Offset, siebgedruckt oder kopiert \u2013 Das politische Plakat ist trotz aller Digitalit\u00e4ten immer noch wichtigstes Ausdrucksmittel politischer Kommunikation im \u00f6ffentlichen Raum. Es macht soziale K\u00e4mpfe sichtbar und mobilisiert die Massen, bringt gesellschaftliche Zust\u00e4nde auf den Punkt und kommuniziert widerst\u00e4ndige Aktionen. Wir wollen verschiedene Gestalter*innen an einen Tisch bringen, ihnen gegenseitig ihre Arbeiten pr\u00e4sentieren damit sie unter verschiedenen Gesichtspunkten betrachtet und kommentiert werden k\u00f6nnen. Den Zuschauenden wird so ein Querschnitt politischer Ausdrucksweisen geboten und Einblicke in gestalterische Denk- und Arbeitsweisen gew\u00e4hrt.<br><br><br><br><\/p>\n\n\n\n<p>Sa, tba<br><strong>Politische Aktionskunst<\/strong><br>mit dem Zentrum f\u00fcr politische Sch\u00f6nheit<br><br><a href=\"http:\/\/www.politicalbeauty.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">www.politicalbeauty.de<\/a><br><br><br><br><\/p>\n\n\n\n<p>Sa, 17:00h im Theater<br><strong>Kritisches Kartieren<\/strong><br>Workshop und Bildvortrag mit politischen Karten-Initiativen<br>Moderation: <a href=\"http:\/\/www.orangotango.info\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">kollektiv orangotango<\/a><br><br>Stadtkarten sind ein praktisches Werkzeug, nicht nur wenn man die richtige Stra\u00dfe sucht, denn sie k\u00f6nnen auch Besetzungsgeschichte festhalten, Gentrifizierung analysieren, st\u00e4dtische Gemeing\u00fcter visualisieren oder helfen urbane Bewegungen zu organisieren. Seit einigen Jahrzehnten werden Karten immer mehr dazu benutzt um den staatlich oder kommerziell gepr\u00e4gten Stadtbildern eine Sicht \u201evon unten\u201c entgegenzusetzen. Eine kritische Sicht auf Karten zerpfl\u00fcckt die dominante Erz\u00e4hlweise von vermeintlich neutralen Stadtpl\u00e4nen. Aktivistische, k\u00fcnstlerische und partizipative Kartierungen stellen&nbsp; die herrschende Wahrnehmung von urbanen R\u00e4umen sowie deren Planung nicht nur in Frage sondern schenken alternativen Visionen und Gestaltungen Raum.<br><br>Wir wollen verschiedene Berliner Kartenprojekte spielerisch vorstellen und freundschaftlich diskutieren um die Grenzen und M\u00f6glichkeiten der kritischen Kartographie als politische Intervention gemeinsam auszuloten. Wir werden dabei euer Weltbild auf den Kopf stellen, also bringt eure Lieblingskarte mit um euch daran festzuhalten.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"http:\/\/kritische-karten.net\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">www.kritische-karten.net<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>22:00h im Flur<br><strong>Projecte Ut\u00e9r<\/strong><br>interactive storytelling presentation mit <a href=\"http:\/\/www.projecteuter.wordpress.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Projecte Ut\u00e9r<\/a><br><br>A huge collaborative drawing that started as a research on stories about abortion in Spain and serves as a cry of freedom to decide over our bodies.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><a><\/a><br><strong>GRAFFITI DENKEN<\/strong><br><br><br><\/p>\n\n\n\n<p>Sa, 14:00h, Wand am Mensch Meier Parkplatz<br><strong>Auf Los geht\u00b4s los<\/strong><br>Ein kooperatives Wandmalprojekt mit \u00dcberraschungsg\u00e4sten<br><br>DIE EINEN haben ein fragmentarisches Wandbild sowie Lose mit vielf\u00e4ltigen Handlungsanweisungen vorbereitet.<br>DIE ANDEREN vervollst\u00e4ndigen das Wandbild in einer Live Performance, indem sie spontan auf die zugelosten Handlungsanweisungen reagieren.<br>DIE ZUSCHAUER k\u00f6nnen das Zusammenspiel von Plan und Zufall, von Vorgabe und kreativer Umsetzung beobachten, kommentieren und beeinflussen.<br><br><br><br><\/p>\n\n\n\n<p>Sa, 14:00h im Garten<br><strong>Streetart&nbsp;&#8211; Basics<\/strong><br>Workshop mit Jones u.a.<br><br>Gestaltung von Schablonen, Aufklebern und Farbfluten aus Feuerl\u00f6schern<\/p>\n\n\n\n<p>Sa, 14:00h im Meinfloor<br><strong>Wie schei\u00dfe ist Graffiti wirklich?<\/strong><br>Fotovortrag mit \u00dcberraschungsg\u00e4sten, moderiert vom <a href=\"http:\/\/graffitiarchiv.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Graffitiarchiv<\/a><br><br>Die Abgr\u00fcnde der Graffitibewegung. Eine Fundamentalabrechnung mit noch mal ganz anderen Ideen.<br>Das Graffitiarchiv versteht sich als Mittler zwischen Graffitiszene und interessierter \u00d6ffentlichkeit. Dabei geh\u00f6rt es zur dokumentarischen Arbeit auch die Abgr\u00fcnde der Graffitibewegung zu beleuchten&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Sa, 15:00h im Meinfloor<br><strong>MAD MAX vs. GRAFFITI<\/strong><br><br><em>Was sagt uns der neue &#8218;Mad Max&#8216; von George Miller \u00fcber die M\u00e4nnlichkeit in der Graffiti-Szene? Dritter und letzter Vortrag von <a href=\"http:\/\/christoph-may.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Christoph May<\/a> (ehemals Fuchs) \u00fcber Graffiti und M\u00e4nnlichkeit aus Perspektive der kritischen M\u00e4nnerforschung.<\/em><br><br>z.B. mit folgenden Fragen (Auswahl)<br>1. Die &#8218;War Boys&#8216; jagen einen Tank randvoll mit Muttermilch. Warum sind Graff-Boys so hei\u00df auf Z\u00fcge und W\u00e4nde?<br>2. Wieso nur spr\u00fchen sich die &#8218;War Boys&#8216; Chromfarbe in den Mund, bevor sie sich in den Tod st\u00fcrzen?<br>3. Sind Hassmasken die neuen Keuschheitsg\u00fcrtel des Mannes, quasi Maulkorb?<br>4. Und weshalb stehen in Berliner Graff-Shops meist die M\u00fctter der Maler an der Kasse?<\/p>\n\n\n\n<p>Sa, 15:00h im Theater<br><strong>Die OZ-Karte: von der Idee eine Graffiti-Legende gemeinsam zu archivieren<\/strong><br>vom <a href=\"http:\/\/graffitiarchiv.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Graffitiarchiv<\/a><br><br>Vorstellung eines interaktiven Stadtplans zum Wirken von OZ in Hamburg.<br>OZ hat in Hamburg \u00fcber Jahrzehnte hinweg ein enormes Gesamtwerk an farbigen Eingriffen in den \u00f6ffentlichen Raum geschaffen. Nach seinem Tod im September 2014 werden keine Kringel oder Smileys mehr dazu kommen \u2013 im Gegenteil: Sie werden verschwinden, langsam und unweigerlich, durch Wind, Wetter und Reinigungsdienste. Das ist Teil des Spiels, klar. Dennoch m\u00f6chten wir sein einzigartiges Werk weiterleben lassen, erstmals das r\u00e4umliche und zahlenm\u00e4\u00dfige Ausma\u00df seines Schaffens zeigen und langfristig auch dessen Verfall dokumentieren \u2013 als Online-Archiv, Wegweiser und Ansporn f\u00fcr k\u00fcnftige Generationen. Wir, das sind das Graffitiarchiv und das G\u00e4ngeviertel. Und ihr, wenn ihr Fotos von OZ&#8216; Werken via App auf die Website hochstellt und so an der kollektiven OZ-Kartierung samt Fotoarchiv mitmacht. Es entsteht eine gemeinsam erstellte Schatzkarte, die an das Wirken von OZ in Hamburg, an seinen Kampf mit Hamburg, erinnert.<br>Im Rahmen des RYC-Kongresses wollen wir das Projekt vorstellen und mit Euch den Sinn und Unsinn solcher Versuche der digitalen Archivierung und vermeintlichen Unsterblichmachung illegalisierter \u00f6ffentlicher Kunst und ihrer Urheber_innen diskutieren.<br><br><em><a href=\"http:\/\/www.city-of-oz.hamburg\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">www.city-of-oz.hamburg<\/a><\/em><br><br><br><br><\/p>\n\n\n\n<p>Sa, 16:00h im Meinfloor<br><strong>Female Fame &#8211; Vandal Caf\u00e9 #10<\/strong><br>Mit der 8.M\u00e4rz Crew, <a href=\"https:\/\/blogs.taz.de\/streetart\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Caro vom taz-Streetart-Blog<\/a>, <a href=\"http:\/\/tikathek.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Tika<\/a> und dem <a href=\"http:\/\/graffitiarchiv.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Graffitiarchiv<\/a>.<br>Moderation: <a href=\"http:\/\/www.mixcloud.com\/WiseupRadioshow\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Bianca Ludewig<\/a><br><br>\u00bbM\u00e4dchengraffiti = Runde Styles in Pastellfarben\u00ab?!? Die Klischeevorstellungen &#8218;der&#8216; Szene sind so blumig. Dabei ist gerade das erste Frauen-Graffitimagazin erschienen, in Kreuzberg wird \u00fcber sexistische Werbung diskutiert und hier und da gibt&#8217;s auch schon Queer-Graffiti. Wir sind so real, wie deine Vorstellung!<br><br><em><a href=\"http:\/\/www.graffitiarchiv.org\/ueber-graffiti\/vandal-cafe\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">www.graffitiarchiv.org\/ueber-graffiti\/vandal-cafe\/<\/a><\/em><br><br><br><\/p>\n\n\n\n<p>Sa, 18:00h im Meinfloor<br><strong>Der Regenbogen l\u00e4uft<\/strong><br>Rainbow Graffiti-Aktionsworkshop mit \u00dcberraschungsg\u00e4sten<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><a><\/a><br><strong>MUSIK BEFREIEN<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sa, 15:00h in der R\u00e4uberh\u00f6hle<br><strong>Reclaim Your Club \u2013 Clubbetrieb und Subkultur im Kapitalismus<\/strong><br>Workshop \u2013 Iver Ohm und Michael Ziehl (Hidden Institute, Berlin)<br><br>Wir m\u00f6chten im Rahmen des Festivals einen Talk und Workshop anbieten, bei dem es um die Frage gehen soll, wie sich Clubs und Party-Kollektive einer selbstreflexiven Praxis in Bezug auf die allt\u00e4gliche Reproduzierung von hegemonialen Macht- und Verwertungslogiken aussetzen k\u00f6nnen.<br><br><br><\/p>\n\n\n\n<p>Sa, 18:00h in der R\u00e4uberh\u00f6hle<br><strong>Von illegalen Parties und sauberen Raves<\/strong><br>Diskussion<br><br>Illegale Parties, freie Raves und Stra\u00dfenparaden sind Manifestationen einer Gegenkultur und stehen f\u00fcr den Reclaim Your City Gedanken. Es sind tempor\u00e4re Aneigungen von Stra\u00dfen, Geb\u00e4uden und Fl\u00e4chen zur Schaffung herrschaftsfreier unkommerzieller Freir\u00e4ume. Lautstarker Protest der zum mittanzen einl\u00e4dt.<br>In den letzten Jahren, gef\u00f6rdert durch einen stetig gewachsenen, auch wirtschaftlichen, Einflu\u00df der alternativen Clubkulturszene, die im Mainstream vollends angekommen ist, melden sich&nbsp; Szene-Vertreter*innen, Gruppen und nun auch Lobbyverb\u00e4nde zu Wort und fordern unter anderem die Bereitstellung \u00f6ffentlicher Freifl\u00e4chen zum legalen Freiluft-Raven und eilen mit freiwilligen Selbstverpflichtungen zu Nachhaltigkeit, R\u00fccksichtnahme und \u00bbrespektvollen Umgang mit Ordnungsh\u00fctern\u00ab voraus. Was bedeutet dies f\u00fcr die freie (&amp; illegale) Partykultur, ist es Ausdruck einer gewonnenen Anerkennung oder Kanalisierung und Spaltung einer widerspenstig unangepassten Subkultur? Lassen sich Parallelen zu oder Lehren aus anderen Befriedungs- &amp; Legalisierungsstrategien ziehen wie der \u00bbBerliner Linie\u00ab, \u00bbMyfest\u00ab &amp; Tempelhofer Feld? Wir wollen einen Austausch anstossen zwischen verschiedenen Veranstalter*innen Freier Parties \u00fcber die Chancen, nach dem cui bono und die Gefahren solchen Entwicklungen. Ideen, Positionen und Meinungen sollen festgehalten und in den \u00f6ffentlichen Diskurs eingebracht werden.<\/p>\n\n\n\n<p><a><\/a><strong>Sa, 22:00<\/strong><strong><br><br><\/strong><strong>PARTY UND KONZERT<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><br>mit <a href=\"https:\/\/soundcloud.com\/alicedeemc\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Alice Dee<\/a>, <a href=\"https:\/\/soundcloud.com\/chiri-moya\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Chiri Moya<\/a>, <a href=\"https:\/\/soundcloud.com\/tightill\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Tightill<\/a>, <a href=\"https:\/\/soundcloud.com\/spezialk\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Spezial K<\/a>, <a href=\"https:\/\/soundcloud.com\/spoke\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Spoke<\/a>, Coost Lardy Cake, Beatme_X, Yt &amp; the Gogos, Theater <a href=\"http:\/\/www.unter-druck.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Unter Druck<\/a>&#8230;<br>Technofloor: <a href=\"http:\/\/krachtigall.blogsport.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Krachtigall<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a><\/a><strong>Sonntag, 27.9.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>So, 13:00h, Treffpunkt: Hermannplatz (an der Statue)<br><strong>Streetart und Gentrifizierung in Neuk\u00f6lln<\/strong><br>Stadtf\u00fchrung in Nord-Neuk\u00f6lln mit <a href=\"http:\/\/blogs.taz.de\/streetart\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Caro Eickhoff<\/a><br>Wie wirkt sich die Gentrifizierung, auf die Gestaltung und die Kommunikation im \u00f6ffentlichen Raum aus?<br>Anmeldung an <span style=\"display:inline;unicode-bidi:bidi-override;direction:rtl;\" class=\"\">ed.negnurheuf-trateerts<span style=\"display:none;\">obfsctd-1d9e88<\/span>&#64;ofni<\/span><\/p>\n\n\n\n<p>So, 15:00h im Mensch Meier<br><strong>Parkour &#8211; Graffiti ist immer und \u00fcberall geil, wirklich!<\/strong><br>Ein Interaktiver Parkour mit den besten Urban Art-Disziplinen<br><em>am Sonntag Nachmittag im Mensch Meier<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>In der Woche nach der Konferenz geht es gleich weiter mit der Ausstellung <a href=\"http:\/\/kaempfendehuetten.blogsport.eu\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">\u00bbK\u00e4mpfende H\u00fctten &#8211; Urbane Proteste in Berlin von 1872 bis heute\u00ab<\/a>: 1.Okt.-18.Okt. im TheaterSpielRaum, Berlin-Kreuzberg<\/em><\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>Info<\/summary>\n<p>Wir laden ein zu unserer ersten gro\u00dfen Konferenz \u00fcber alternative Interventionen im st\u00e4dtischen Raum. Nach zehn Jahren k\u00fcnstlerischem Stadt-Aktivismus wird es Zeit f\u00fcr eine Bilanz. Wir wollen wissen, wo Kunst und Kultur in der Stadtentwicklung stehen und wie es in Zukunft weitergehen soll.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir wollen uns austauschen mit Initiativen, Expert*innen und Aktivist*innen, um die aktuellen inhaltlichen Tendenzen von urbanem Aktivismus zusammenzuf\u00fchren und neue M\u00f6glichkeiten aufzuzeigen, sich in die Stadtentwicklung einzubringen. So wollen wir neue Ideen entwickeln, wie wir mit Mitteln der Kunst und Kultur unsere St\u00e4dte anders gestalten k\u00f6nnen \u2013 im Sinne der Bewohner*innen, basisdemokratisch und jenseits von wirtschaftlichen Profitinteressen.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Kunst- und Kulturschaffende, die im urbanen Raum arbeiten, sind wir Teil der stattfindenden Auseinandersetzung um Stadtentwicklung. Zus\u00e4tzlich sind wir in dem Dilemma, dass wir Teil der Aufwertung von Stadtteilen sind. Daher stellen wir die Frage, wie Kunst und Kultur in diese Prozesse eingreifen k\u00f6nnen, um gesellschaftlichen statt marktwirtschaftlichen Mehrwert \u2028zu schaffen.<\/p>\n\n\n\n<p>Kunst kann dabei Mittel zur kreativen Kommunikation von Protest sein, Utopien formulieren, zum Streit und zur Vers\u00f6hnung dienen und vieles mehr.\u2028\u2028<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wann und Wo?<\/strong><br>Reclaim-Your-City-Kongress \u2013 Kunst und Stadtaneignung:<br>24.-27. September 2015, <a href=\"http:\/\/menschmeier.berlin\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Mensch Meier<\/a>, Storkower Stra\u00dfe 121, 10407 Berlin<br><br>Das <a href=\"http:\/\/menschmeier.berlin\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Mensch Meier<\/a> ist ein von einem Kollektiv betriebener Veranstaltungsort mit Platz f\u00fcr 600 Menschen, der Kunst- und Politikmachenden eine Plattform bietet.<\/p>\n\n\n\n<p>\u2028<strong>Was ist \u201cReclaim Your City\u201d?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u2028Seit 2009 organisiert das RYC-Netzwerk j\u00e4hrlich Ausstellungen, die Raum bieten f\u00fcr Austausch und Vernetzung zwischen Urban Art-Aktivist*innen und Initiativen, die f\u00fcr eine Stadtentwicklung von unten und das &#8222;Recht auf Stadt&#8220; eintreten.<br>\u2028Teil des RYC-Netzwerks ist u.a. das <a href=\"http:\/\/graffitiarchiv.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Graffitiarchiv<\/a>, das Kunst- und Medienkollektiv <a href=\"http:\/\/pappsatt.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Pappsatt<\/a>, das Siebdruck-Kollektiv <a href=\"http:\/\/reclaimyourcity.net\/content\/czentrifuga-14-jahre-kultur-von-der-strasse\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Czentrifuga<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.orangotango.info\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">kollektiv orangotango<\/a>, Kulturpumpe e.V., sowie zahlreiche Initiativen und Einzelpersonen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u20282014 erschien im Assoziation A-Verlag das Buch \u201e<a href=\"http:\/\/reclaimyourcity.net\/content\/buchver\u00f6ffentlichung-\u00bbreclaim-your-city\u00ab-urbane-protestbewegungen-am-beispiel-berlins\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Reclaim Your City \u2013 Urbane Protestbewegungen am Beispiel Berlins<\/a>\u201c.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>Referent*innen<\/summary>\n<p><strong>Referent*innen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><br><br><strong>Alice Dee<\/strong><br>Alice Dee is a rapper making music for all the freaks out there. Shapes of light in the shadows, an open heart dealing with sadness, enlightenment and revolution. Poetry through an everyday experience of failure. Enough to get depressed&#8230; Or to wake up an start building a new home, a better madhouse than our sick society. Dhirrty psycho happy hip hop.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Anartist<\/strong><br>Anartist is not a &#8222;defined group&#8220; but a transubjective figure that everyone can embody. By dressing a black ski-mask and dressing in black everyone can remodulate a flow of subversion of spaces and times in its own way, without hierarchy, coordination and not even aim if not the subversion in itself. The black dress allows full potential and autonomy to the singular agency but creating the marker of a rhizome that defines an expanding and-and-territory inside the Capitalist Medium. The Anartist rhizome, that I name Heteron, is like a Stain enlarging into the medium that tends to occupy the representation of the medium through its manifestations. The geometry of the Anartist Heteron is completely variable and heterogeneous and the links between the agents are just given by the common medium where they express (Capitalism), by the accumulation of the Stain and its repetition with difference. As I said there is no need of knowing or coordinate each other in the Heteron, but in this case, for the project in Berlin, a spontaneous temporary knot has been formed by Gian Luigi Biagini and Vito Giorgio and John Dunn and Eline Koeman and&#8230;<br><a href=\"http:\/\/gigibiagini.tumblr.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">gigibiagini.tumblr.com<\/a><br><br><br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Art\u00far van Balen<\/strong><br>is an artist and trouble maker in love with everything that inflates. He co-founded the artist group Eclectic Electric Collective (2009-2012) and founded the art-activist platform Tools for Action (2012-), in which he gives participatory skillshare workshops in making inflatables for the purpose of community building and as a tool for intervention. Currently he researches the history of inflatables in mass parades of the Soviet Union and the United States of the 1930ies.<br><a href=\"http:\/\/www.toolsforaction.net\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">www.toolsforaction.net<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><br><strong>Bianca Ludewig<\/strong><br>ist Kulturanthropologin, Musikjournalistin und Radio-Aktivistin. Sie war viele Jahre als Journalistin im Bereich Rap und Graffiti t\u00e4tig, u.a. f\u00fcr das HipHop Magazin \u00bbBackspin\u00ab. 2005-2007 hat sie das Urban Art Festival \u00bbEnd2End\u00ab in Hamburg veranstaltet. Sie produziert seit 10 Jahren die Radiosendung \u00bbWiseUp!\u00ab (Pi Radio Berlin). Seit 2012 promoviert sie an der Universit\u00e4t Innsbruck im Doktoratskolleg \u00bbFiguration Gegenkultur\u00ab. In ihrer Promotion besch\u00e4ftigt sie sich mit Szenen und Subkulturen der Gegenwart, im Kontext von Festivals f\u00fcr elektronische Musik und Medienkunst. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Popkultur, Subkulturforschung, Stadtforschung und Prekarisierung.<br><a href=\"https:\/\/www.mixcloud.com\/WiseupRadioshow\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">www.mixcloud.com\/WiseupRadioshow<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Caro Eickhoff<\/strong><br>beobachtet die Entwicklungen von Urban Art im Kontext der sozialen Bewegungen in Berlin. Sie fotografiert, schreibt und gibt Stadtf\u00fchrungen zum Thema.<br><a href=\"http:\/\/blogs.taz.de\/streetart\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">blogs.taz.de\/streetart<\/a><br><a href=\"http:\/\/www.streetart-fuehrungen.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">www.streetart-fuehrungen.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Chiri Moya<\/strong><br>Seit 2003 bringt Maja H\u00fcrst unter dem aka DJ Chiri Moya die Menschen mit Musik von der ganzen Welt zum Schwitzen. Anf\u00e4nglich mit Dancehall, Dirty South und Bailefunk erg\u00e4nzt sie heute ihre Sets mit Trap, Kuduro, Kwaito, basslastigen Tracks. Maja H\u00fcrst, in der Schweiz geboren und in K\u00f6ln und Kairo aufgewachsen, bezeichnete sich schon als Kind als Weltb\u00fcrgerin und lebte in den letzten Jahren l\u00e4nger oder k\u00fcrzer unter anderem in Berlin, Rio de Janeiro, Mumbai, Bangkok, Wien, Kapstadt, Z\u00fcrich und im Wohnwagen.<br><a href=\"http:\/\/dj-chiri-moya.tumblr.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">dj-chiri-moya.tumblr.com<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Christoph May (ehemals Fuchs) aka &#8218;Mad May&#8216;<\/strong><br>Kritische M\u00e4nnerforschung (Men Studies \/ Masculinity Studies); Vortragsserie 2014\/15 \u00fcber Graffiti und M\u00e4nnlichkeit:<br>1. Graffiti als Show-Realit\u00e4t <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=wQqn0cXwdho\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=wQqn0cXwdho<\/a><br>2. Graffiti als emotionale Detonation <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=THr_JuNRidc\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=THr_JuNRidc<\/a><br><a href=\"http:\/\/christoph-may.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">christoph-may.com<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Czentrifuga<\/strong><br>ist ein Zusammenschlu\u00df von K\u00fcnstlern, Musikern und Performern \u2013 und eine Siebdruckwerkstatt. Hervorgegangen aus einem Selbsthilfe-Projekt f\u00fcr Obdachlose und als Nachfolge-Projekt der legend\u00e4ren &#8222;Fleischerei&#8220; in Berlin-Mitte ist das Kollektiv zu einer der best\u00e4ndigsten Knotenpunkte f\u00fcr DIY(do it yourself)-Kultur in Berlin geworden.<br><a href=\"http:\/\/czentrifuga.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">czentrifuga.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Datacide Magazine<\/strong><br>Datacide is the magazine for noise and politics appearing since 1997. \u201cMusical time is radically different from the time of capital in which our public life proceeds\u2026 musical duration is measurable only in terms of sensibilities, tensions and emotions \u2026\u201d This is opening statement of intent formulated by Flint Michigan. A magazine for the grey zone of Noise &amp; Politics, Datacide provides information on the cutting edge of technological subversion via sound and heterogeneous theory. Assembled as part of an emerging Post-Media flow, Datacide is fueled by a current of enthusiasm and desire that does not seek legitimiation through the usual channels, but works as a tool to prompt the inquisitive and those becoming increasingly tired of the expediencies of journalism and self-interest. Seeing music as intimately linked and tied to areas beyond the commercial, Datacide intends to travel out along all possible tangents whilst retaining a sensitivity to the ever mutating musical experiments that thrive on the interstice of (in)visibility. To be used as a communication tool of the international Undo*round, it is intended to give deserved coverage to those who do things, not for the kudos, prestige and cash it might bring in, but for the buzz of inter-activity and mutual respect. Heterogenous theory for the invisible insurrection of a million minds.<br><a href=\"http:\/\/datacide.c8.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">datacide.c8.com<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Erik Steffen<\/strong><br>Erik Steffen, 52, lebt seit fast 30 Jahren in Kreuzberg und fast ebenso lange im \u00bbGoldenen Hahn\u00ab. Er schreibt \u00fcber die Menschen am Rand, liebt sperrige Biografien und verachtet die Macht des Kapitals und das Ausbluten der Subkultur.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Graffitiarchiv<\/strong><br>Das Graffitiarchiv im Archiv der Jugendkulturen e.V. wurde 2007 gegr\u00fcndet und versteht sich als kritische Bildungs- und Informationsstelle f\u00fcr Graffiti, Streetart und Public Interventions. Wir veranstalten Seminare, Workshops, Stadtspazierg\u00e4nge und Diskussionsrunden wie das Vandal Caf\u00e9 und archivieren Ver\u00f6ffentlichungen aus und \u00fcber Graffitikulturen.<br><a href=\"http:\/\/www.toolsforaction.net\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">www.graffitiarchiv.org<\/a><br><br><br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gegenfeuer<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Gegenfeuer ist ein Gestaltungskollektiv, das sich aus Personen der Bereiche Grafikdesign, Fotodesign und IT zusammensetzt. Die an Gegenfeuer Beteiligten arbeiten selbstst\u00e4ndig und gleichberechtigt und schlie\u00dfen sich tempor\u00e4r f\u00fcr Projekte und Auftr\u00e4ge zusammen. Gleichberechtigt und im Miteinander \u00f6ffnet Gegenfeuer R\u00e4ume der Kritik an den Verh\u00e4ltnissen und der Einmischung. Werbung reproduziert einen gesellschaftlichen Mehrheitswillen, gibt sexistische und rassistische Bilder wieder. Wir unternehmen den bescheidenen Versuch, dies zu hinterfragen und zum Nachdenken anzuregen.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"http:\/\/www.gegenfeuer.net\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">www.gegenfeuer.net<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Graffiti Research Lab<\/strong><br>Graffiti Research Lab Germany (GRLG) is a berlin based collective of hackers, artists and vandals who consider themselves activists that use technology as a tool for intervention in the public space.<br><a href=\"http:\/\/www.graffitiresearchlab.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">www.graffitiresearchlab.de<\/a><br><br><br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hidden Institute<\/strong><br>Iver Ohm und Michael Ziehl vom Hidden Institute &#8211; Das HIDDEN INSTITUTE ist eine interdisziplin\u00e4re Arbeitsgruppe f\u00fcr Aktionsforschung und Zukunftsf\u00e4higkeit aus Berlin, Hamburg, Z\u00fcrichund Wien. Neben dem Entwickeln von transformatorischen Strategien f\u00fcr Alltagshandlungen in der Stadt m\u00f6chten wir hegemonialewissenschaftliche Diskurse kritisch hinterfragen und neue Diskurseund Praxen mit gestalten.<br><a href=\"http:\/\/thehiddeninstitute.wordpress.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">thehiddeninstitute.wordpress.com<\/a><br><br><br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Imaging Dissent<\/strong><br>imaging dissent ist ein B\u00fcro f\u00fcr visuelle Kommunikation und Gestaltung in Berlin. Den Arbeitsschwerpunkt bilden Konzeption und Umsetzung in den Bereichen Print, Fotografie und Web. Dabei entwickeln wir gemeinsam mit Menschen gestalterische Konzepte zur visuellen Umsetzung ihrer Projekte. Visuelle Botschaften und Zeichen bebildern nicht nur Bestehendes, sondern sind umgekehrt auch produktiv an der Verhandlung und Deutung gesellschaftlicher Verh\u00e4ltnisse beteiligt. Bilder stehen damit stets auch in einem sozialen Kontext. Das Feld der Bildproduktion ist dementsprechend untrennbar mit gesellschaftlichen Gestaltungs- und Interventionsm\u00f6glichkeiten verbunden. Das Interesse des B\u00fcros liegt somit nicht im \u00absch\u00f6nen\u00bb Verpacken und Verkaufen von Botschaften, sondern gilt dem emanzipatorischen Handeln von Menschen: imagine dissent arbeitet in Form von Plakaten, B\u00fcchern, Brosch\u00fcren, Fotografien und Webseiten an den Schnittstellen von Politik, Kultur und Sozialem.<br><a href=\"http:\/\/www.imaging-dissent.net\/info\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">www.imaging-dissent.net\/info<\/a><br><br><br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Interbrigadas<\/strong><br>Der Interbrigadas e.V. organisiert seit 2006 politische Austauschprojekte zwischen Europa und Lateinamerika. In regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden organisiert das Kollektiv Reisegruppen nach Lateinamerika (Schwerpunkte: Bolivien, Kolumbien, Venezuela) mit dem Ziel die politischen K\u00e4mpfe und Lebensrealit\u00e4ten der jeweiligen L\u00e4nder kennenzulernen und zu unterst\u00fctzen. Vor Ort arbeiten die Brigadisten mit verschiedenen politischen Akteuren (basisdemokratisch organisierte Gemeinden, Bewegungen, Gewerkschaften, besetze Betriebe, kommunit\u00e4re Fernsehsender etc.) zusammen. Die politische Wandbildmalerei war von Anfang an ein Bestandteil ihrer Arbeit. Dabei lie\u00dfen sie sich nachhaltig von dem lateinamerikanischen Wandbildaktivismus beeindrucken und beeinflussen.<br>2009 und 2012 luden die Interbrigadas K\u00fcnstler*innengruppen aus Venezuela, Kolumbien und Argentinien nach Deutschland ein und gestalteten im Rahmen der Projektreihe \u00bbAufstand der Farben\u00ab eine Reihe von Wandbildern im \u00f6ffentlichen Raum.<br><a href=\"http:\/\/www.interbrigadas.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">www.interbrigadas.org<\/a><br><br><br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Julia Tulke<\/strong><br>Julia Tulke ist Sozial- und Kulturanthropologin sowie Europ\u00e4ische Ethnologin aus Berlin. Seit 2015 promoviert sie im Visual and Cultural Studies Programm der University of Rochester, NY. Ihre Arbeit besch\u00e4ftigt sich mit Graffiti und Street Art als politisches Ausdrucksmittel urbaner Protestbewegungen. Seit 2013 arbeitet sie an dem Projekt Aesthetics of Crisis zu Urban Art im Kontext der Krise in Athen.<br><a href=\"http:\/\/www.aestheticsofcrisis.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">www.aestheticsofcrisis.org<\/a><br><a href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/aestheticsofcrisis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">www.flickr.com\/photos\/aestheticsofcrisis<\/a><br><a href=\"http:\/\/www.rochester.academia.edu\/JuliaTulke\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">www.rochester.academia.edu\/JuliaTulke<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>kollektiv orangotango<\/strong><br>Seit 2008 organisiert orangotango kritische Bildungsprojekte und unterst\u00fctzt damit alternative Alltagspraxen, soziale Bewegungen und selbstorganisierte Strukturen. Neben kollektiven Kartierungsprojekten realisiert orangotango partizipative Wandbemalungen im \u00f6ffentlichen Raum, zuletzt in Neapel, Berlin, Oaxaca und S\u00e3o Paulo.<br><a href=\"http:\/\/www.orangotango.info\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">www.orangotango.info<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Michael Ziehl<\/strong><br>lebt in Hamburg und arbeitet als Urbanist und Publizist. Er ist Aufsichtsratsvorsitzender der G\u00e4ngeviertel Genossenschaft 2010 eG und promoviert \u00fcber das G\u00e4ngeviertel im Graduiertenkolleg Performing Citizenship an der HCU Hamburg.<br><br><br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Musik braucht Freir\u00e4ume<\/strong><br>Unabh\u00e4ngige, politische, k\u00fcnstlerische und musikalische Aktionsinitiative, freier Zusammenschlu\u00df von Kulturschaffenden, mit Sound-Aktivist*innen und anderen K\u00fcnstler*innen sowie politisch Aktiven aus aller Welt, zur &gt;&gt;Fete De La Musique&lt;&lt; und Fete de la Nuit in Berlin und \u00fcberall. Gegen die blo\u00dfe Vermarktung von freiem Kulturgut, die GEMA, kapitalistische Kulturindustrie, Gentrification und rechte Tendenzen. F\u00fcr freie Musik, Kunst und Kultur, selbstbestimmt und \u00fcberall auf der Welt.<br><a href=\"http:\/\/musikbrauchtfreiraeume.blogsport.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">musikbrauchtfreiraeume.blogsport.de<\/a><br><br><br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Pappsatt<\/strong><br>Pappsatt bastelt, zeichnet und baut seit 2008 an einer Stadt von unten und f\u00fcr alle. Egal ob Riesenpuppen f\u00fcr Demonstrationen, B\u00fchnenbild auf dem Fusion-Festival oder Wandbilder in Kreuzberg &#8211; hauptsache selber und gemeinsam machen.<br><a href=\"http:\/\/www.pappsatt.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">www.pappsatt.org<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Projecte Ut\u00e9r<\/strong><br><a href=\"http:\/\/www.projecteuter.wordpress.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">UTER<\/a> project is a collaborative drawing that took 15 months to complete and is used as a portable mural to tell stories about abortion in Spain. Two years ago the spanish government attempted to ban abortion and two graphic artists and activists from mallorca decided to use the <a href=\"http:\/\/www.beehivecollective.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Beehive Colective&#8217;s<\/a> method to create a tool to talk about abortion, patriarchy, capitalism and many other subjects. Now that it&#8217;s finished we tour around europe doing interactive storytelling presentations to generate discussion about these topics.<br><a href=\"http:\/\/www.projecteuter.wordpress.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">www.projecteuter.wordpress.com<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Seven Resist (Disorder Rebel Store)<\/strong><br>Seven Resist, aus Berlin, aufgewachsen im Ruhrgebiet. Der Druckvorlagenhersteller organisiert Konzerte, gestaltet Plakate und T-Shirts mit linken oder subkulturellen Motiven, die er in seinem Laden \u00bbDisorder Rebel Store\u00ab in Kreuzberg verkauft. Motto: \u00bbThe only good System is a Soundsystem\u00ab.<br><a href=\"http:\/\/www.disorder-rebel-store.tumblr.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">www.disorder-rebel-store.tumblr.com<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>(MC\/DJ) Spezial-K<\/strong> (Berlin)<br>Die eine H\u00e4lfte des Punkrap-Dous \u00bbKurzer Prozess\u00ab &#8211; nun auf Solopfaden, aber trotzdem nie allein. Spezial-K macht sich Luft und versucht mit seinem Rap dem durchstrukturierten, faden Alltag etwas entgegenzusetzen. Dabei kn\u00fcpft er Connections wo es geht \u2013 nicht nur das linke HipHop-Kollektiv \u00bb<a href=\"http:\/\/www.ticktickboomcrew.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">TICKTICKBOOM<\/a>\u00ab ist bisher dabei rumgekommen. An den Plattentellern l\u00e4sst er sich gerne vom Moment und der Spontanit\u00e4t lenken &#8211; gerne eckig, gerne Ruff, immer bassig, angereichert mit FLOW und Einfl\u00fcssen von der Strasse. FREAK OUT!<br><a href=\"http:\/\/spezialk.blogsport.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">http:\/\/spezialk.blogsport.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Stadt von Unten<\/strong><br>sind BewohnerInnen und MieterInnen dieses Stadtteils und dieser Stadt, (Haus-)Projektgruppen und stadtpolitische Initiativen, Architekten und Projektentwicklerinnen, Stadtforscherinnen und Soziologen, Erwerbslose, Aktivisten und Verdr\u00e4ngte, die wissen was es bedeutet, wenn Wohn- und Arbeitsr\u00e4ume zu unbezahlbaren Waren werden. Deshalb arbeiten wir an grunds\u00e4tzlichen und konkreten Modellen, die bezahlbaren Wohnraum dauerhaft schaffen und sichern k\u00f6nnen und zugleich neue M\u00f6glichkeitsr\u00e4ume er\u00f6ffnen.<br><a href=\"http:\/\/stadtvonunten.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">stadtvonunten.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Terrarista Tribe<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"http:\/\/www.terraristatribe.blogsport.eu\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">www.terraristatribe.blogsport.eu<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Thomas Meyer<\/strong><br>Thomas Meyer interessiert sich f\u00fcr Architektur im grossen wie im kleinen. Seit \u00fcber 10 Jahren entwirft und n\u00e4ht er unter seinem Label AIM Strassenkleidung, Architektur f\u00fcr den K\u00f6rper. 2013 hat er Architektur an der ETH in Z\u00fcrich abgeschlossen und legt seinen Fokus auf Renovation oder Erg\u00e4nzung alter Bausubstanzen. Zentral ist f\u00fcr ihn der Bau mit Materialien wie Holz, Lehm, Stein und Stroh als auch auf das zu Nutzen machen von kostenlos vorhandenem nat\u00fcrlichem Licht und Schatten.<br><a href=\"http:\/\/thomaswmeyer.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">thomaswmeyer.ch<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Tightill<\/strong><br>Tightill the Rapper, the most sensitive rapper alive is gonna be in your town. Welcome to the emotion days. This is first time ever seen tight and ill at the same time.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>TIKA<\/strong><br>Maja H\u00fcrst ist die Person hinter dem visuellen Universum TIKA. Eine Bildsprache welche in grafischen Formen auf, f\u00fcr die K\u00fcnstlerin, Essentielles reduziert. TIKA ist eine Auseinandersetzung mit Material, Technik und Kontext welche seit 2003 auf W\u00e4nden und in Ausstellungsr\u00e4umen um den Erdball w\u00e4chst. Maja H\u00fcrst, in der Schweiz geboren und in K\u00f6ln und Kairo aufgewachsen, bezeichnete sich schon als Kind als Weltb\u00fcrgerin und lebte in den letzten Jahren l\u00e4nger oder k\u00fcrzer unter anderem in Berlin, Rio de Janeiro, Mumbai, Bangkok, Wien, Kapstadt, Z\u00fcrich und im Wohnwagen.<br><a href=\"http:\/\/tikathek.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">wwwtikathek.com<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Werner Brunner<\/strong><br>geh\u00f6rt zur ersten Generation von Wandbildmaler*innen in Berlin. Als ehemaliges Mitglied der K\u00fcnstlergruppe Ratgeb (1977-1985) begleitet er seit Mitte der 1970er Jahre stadtpolitische Proteste mit Kunst und Intervention im \u00f6ffentlichen Raum.<br><a href=\"http:\/\/www.chambre-claire.com\/werner-brunner\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">www.chambre-claire.com\/werner-brunner<\/a><br><br><br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>.Zersetzer<\/strong><br>In den 1990er Jahren beteiligte ich mich in G\u00f6ttingen an KuK (Kunst und Kampf), arbeitete in einem linken Druckkollektiv, ging 2002 \u00fcber S\u00fcdamerika nach Berlin, lie\u00df KuK hinter mir und publizierte dann unter einem anderen Synonym, wenn es Plakate und weiteres im Zusammenhang von emanzipatorischer Bewegungspolitik war und ist. Heute bin ich in der Interventionistischen Linken organisiert.<br>projekt |ikonen zum anfassen: <a href=\"http:\/\/www.zersetzer.blogsport.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">www.<\/a><a href=\"http:\/\/zersetzer.blogsport.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">zersetzer.blogsport.de<\/a><\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<p><\/p>","protected":false},"author":2,"featured_media":3877,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[],"tags":[],"beteiligte-kunstlerin":[],"class_list":["post-3887","projekt","type-projekt","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/testumgebung.lieblinge.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/projekt\/3887","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/testumgebung.lieblinge.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/projekt"}],"about":[{"href":"https:\/\/testumgebung.lieblinge.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/projekt"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/testumgebung.lieblinge.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/testumgebung.lieblinge.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/projekt\/3887\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3906,"href":"https:\/\/testumgebung.lieblinge.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/projekt\/3887\/revisions\/3906"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/testumgebung.lieblinge.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3877"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/testumgebung.lieblinge.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3887"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/testumgebung.lieblinge.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3887"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/testumgebung.lieblinge.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3887"},{"taxonomy":"beteiligte-kunstlerin","embeddable":true,"href":"https:\/\/testumgebung.lieblinge.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/beteiligte-kunstlerin?post=3887"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}